Metz Station

Gare De Metz Moselle Grand Est

Der Bahnhof Metz ist ein französischer Bahnhof in der Nähe des Stadtzentrums von Metz, Präfektur des Departements Moselle in der Region Grand Est.

Sie wurde 1908 von der kaiserlichen Generaldirektion der Eisenbahnen von Elsass-Lothringen eingeweiht und ersetzt den 1878 in Betrieb genommenen alten Metzer Bahnhof. Das Passagiergebäude mit seinen Fassaden und Dächern (ausgenommen Glasdach) ist eine Lounge honor, das Dekor des Buffets und der Abflughalle, steht seit dem 15. Januar 1975 unter Denkmalschutz.

Der Bahnhof Metz ist neben den Bahnhöfen Straßburg und Colmar einer der Hauptbahnhöfe im Reichsland Elsass-Lothringen, der neuen Provinz des Deutschen Reiches. Das Bahnhofsgebäude von Metz steht seit dem 15. Januar 1975 unter Denkmalschutz. Die Fassade – mit Ausnahme des Glasdaches – und das Dach auf dem Platz, die Abflughalle, die Ehrenlounge und die altes Buffet mit Inneneinrichtung.

Es wurde aus hellgrauem Niderviller-Sandstein erbaut und unterscheidet sich von den alten Gebäuden der Innenstadt aus Jaumont-Stein, einem sehr charakteristischen ockergelben Kalkstein. Das Projekt wurde von der lothringischen Baufirma aus Metz durchgeführt.

Jürgen Krögers Siegerprojekt “Licht und Luft” brachte zunächst eine offene Jugendstilrechnung zum Ausdruck. Sein Projekt, das als “klar, präzise und funktional” eingestuft wurde, musste sich weiterentwickeln, um einem rheinisch-romanischen Stil zu entsprechen, der die Zustimmung Wilhelms II. Fand und seine Legitimität aus der vergangenen Herrlichkeit des Heiligen Reiches bezog. Am auffälligsten für einen Bahnhof ist die formale Verwandtschaft mit einer Kirche (Abgangsteil) von außen gesehen. Für die rechte Seite (Buffet und Ankunftshalle) wird ein Kaiserpalast erwähnt. Der Sender interpretiert die Symbolik der religiösen und zeitlichen Macht des Kaisers im Mittelalter neu. Wilhelm II., Der gern nach Messina ging – das Reichsland Elsaß-Lothringen stand unter seiner direkten Autorität – hätte nach damaliger Presse den Glockenturm der Uhr entworfen. Das Projekt behielt jedoch die Organisation und die räumliche und funktionale Anordnung der Bände bei.

Das an die Hauptlounge angrenzende Bahnhofsbuffet ist mit Holzarbeiten und bemalten Friesen dekoriert. Essensszenen, in denen die soziale Repräsentation der Figuren mit Betonung auf die Dreiteilung in Klassen von Reisenden reagiert, werden zu den Reliefs hinzugefügt, die die Themen Reisen, Kommunikationsmittel und Transportmittel mit orientalischen Bezügen veranschaulichen. Die Figuren entstehen aus dem geschwungenen Laubgeflecht, an dem sie manchmal hängen, treten über sie und gehen so weit, dass sie sich zwischen zwei benachbarten Hauptstädten verbinden.

Eine Fülle von geschnitzten Details, die Statue oder die Buntglasfenster, die an den Schutz Karls des Großen erinnern und die lokalen Ursprünge der karolingischen Dynastie widerspiegeln, unterstreichen die symbolische Dimension des Gebäudes. Das Glasfenster daneben mit der Aufschrift “Karl der Große”, der den deutschen Kaiseradler darstellt und vom Vorplatz vor der Ankunftshalle aus sichtbar ist, verschwindet bei der Rückkehr von Metz nach Frankreich aufgrund der Stärke des Symbols. Dies führte 1918, dann während der zweiten Annexion, zu feindlichen Verstümmelungen. So stellte die monumentale Statue, die an der Ecke des Bahnhofsturms aufgestellt war, bis 1919 den Grafen Haeseler als Ritter Roland dar. Diese monumentale Skulptur wurde auch während des Ersten Weltkriegs von der kaiserlichen Propaganda wegen ihres hohen symbolischen Wertes aufgegriffen.

Anfangs waren in zwei Metallhallen die Kais untergebracht, ein dritter wird nach der Einweihung von 1908 hinzugefügt. Die dünnen Betonsegel, die sie trugen, waren geschwächt, und der Dampf der Lokomotiven verursachte die Korrosion des Metalls. Die Markisen wurden 1955 schrittweise abgebaut Eine Stahlbetonplatte ersetzte sie 1974. Entsprechend den damaligen städtebaulichen Vorgaben wurde sie so zu einem Luftparkplatz umgebaut, der über eine Wendelrampe erreichbar war.

Die demonstrative Ästhetik des Bahnhofs mit seiner selbstbewussten Architekturpartei brachte ihm lange Zeit die Unzufriedenheit eines Teils der französischen Bevölkerung ein. Ab seiner Eröffnung wird der französische nationalistische Schriftsteller Maurice Barrès im Einklang mit den rachsüchtigen Schriften der Vorkriegszeit ein empörendes Vokabular verwenden, um sich darüber zu lustig zu machen, und damit den in Frankreich während der Belle Époque verbreiteten rachsüchtigen und germanophoben Geist verraten.

Dennoch ist die Stadtplanung des gesamten Stadtteils, dessen Zusammenfluss der Bahnhof ist, sehr innovativ und von hoher Qualität. Diese städtebauliche Komposition wird mit dem Abbau der befestigten Einfriedung beiderseits eines mit Bäumen bepflanzten, kreisförmigen Boulevards (Current Avenue Foch) organisiert, um eine reibungslose Verbindung (Staffelung der gebauten Schablonen) mit den Stadtteilen zu gewährleisten vorbestehenden.



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